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Hilfe für mich

Hast du dich schon mal selbst verletzt?
Ja
70%
 70%  [ 14 ]
Nein
30%
 30%  [ 6 ]
Stimmen insgesamt : 20

Autor Nachricht
Lisa
BeitragVerfasst am: 17. Sep 2004, 16:12  Antworten mit Zitat
Claudy 666


Anmeldungsdatum: 31.08.2004
Beiträge: 12
Wohnort: Siegsdorf

Ich brauche ziemlich dringend Hilfe. Ich bin ein Borderliner. Wem das nichts sagt, ich habe den drang mich selbst zu verletzen mit allem was ich in die Finger kriege.

Ich suche Leute die das selbe problem haben einfach so zum reden oder so. Egal ob Mann oder Frau.
Heute war es so schlimm, dass ich mir am traunsteiner bahnhof das leben nehmen wollte. ich hätte es geschafft, wenn nicht Iven runter gekommen wäre.

Meldet euch



Ich bin froh kein Mensch zu sein!!!
*Grins*
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Passivität
BeitragVerfasst am: 17. Sep 2004, 16:58  Antworten mit Zitat
Buffy Fan


Anmeldungsdatum: 25.08.2004
Beiträge: 44
Wohnort: Kammer

Nun, ich habe mal eine kleine Zeit lang, zum Glück ist nichts sichtbar geblieben. Mir ging es in dieser Zeit extremst schlecht, trotzdem habe ich es immernoch realistisch gesehen und gemerkt, dass mir ebend dieses SVV (Selbstverletzendes Verhalten) reingarnichts an Vorteilen bringt.

Man vergisst den seelischen Schmerz nur für eine kurze Zeit durch den Körperlichen, aber das wars dann auch schon. Man braucht erneut diese Schmerzen um die Seelischen zu verdrängen, aber auf Dauer ist es sinnlos, da einen alles wieder einholt.

Ich kann dir nur eins raten: Hör damit auf!
Es gibt viele andere Wege, deine seelischen Schmerzen zu verdrängen.
Zeichne etwas, schreib Lyrics, oder lenk dich mit irgendwas ab, womit du dich nicht großartig verletzen kannst.

Es gibt viele Seiten im Internet, wo Tipps dazu stehen, allerdings weiß ich nicht, ob Link-Posting erlaubt ist, da ich irgendwie in Erinnerung habe, dass ein Link schon mal gelöscht wurde.



"Es gibt 2 Dinge, die unendlich sind: Das Universum und die menschliche Dummheit. Allerdings bin ich mir beim Universum nicht so sicher."
~Albert Einstein
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Blackangel
BeitragVerfasst am: 17. Sep 2004, 18:48  Antworten mit Zitat
XtraX Katalog-Besitzer


Anmeldungsdatum: 22.02.2004
Beiträge: 76
Wohnort: Siegsdorf

Hi Lisa, ich kann deine Gefühle gut verstehen, aber es ist wirklich ganz ganz wichtig dass du dir Professionelle Hilfe suchst.Ich weiss es von mir selbst wie schwer es ist d raus zu kommen - hab mir 5 langis zu Jahre lang bis zu 1 cm tiefe Schnitte zufügt, meine Arme, Beine und mein Bauch sind von Narben übersäht, die sind auseinandergeklafft und kaum zu übersehen. Ihc muss damit leben, aber es ist schwer sie jeden Tag wieder aufs neue sehen zu müssen. allerdings bin ich inzwischen so weit dass ich auch wieder kurzärmelig rausgehe. 4 Jahre war ich in Therapie, auch einige Zeit stationär (war zusätzlich wegen Drogenmissbrauch und Essstörungen). Wenn du jemanden zum labern brauchst schreib mir einfach ne PM. Es gibt für dich auhc die Möglichkeit einfach mal zu Caritas zu gehen (nähe Polizei) und dich dort mal wegen Einzelgesprächen zu informieren.Ausserdem kannst du auch mal ne Zeit ins Krankenhaus gehen, wenn nichts anderes mehr hilft. Aber glaub mir, lass dir helfen, das ist ganz ganz wichtigl, alleine ist es so schwer da raus zu kommen. Wenn du magst geh ich auhc mit zur Caritas, alleine ist das ja doch ziemlihc schwierig. Oder ruf da einfach mal an... Meld dich bei mir, dann können wir uns zusammen was überlegen...vielleicht ist ja auch ne Selbsthilfegruppe das richtige für dich. Du siehst, es gibt so viele Möglichkeiten...


Ich weiss nicht ob das Nichts schon hinter mir steht
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blackangel89
BeitragVerfasst am: 11. Okt 2004, 19:34  Antworten mit Zitat
Claudy 666


Anmeldungsdatum: 27.07.2004
Beiträge: 18
Wohnort: Grassau

hey lisa.
ich habs auch selber schon mal gemacht aber nicht lang, ich hab dich ja am bahnhof an den tag gesehn. hoffe mal du lässt es, weil es wirklich schlimm ausgesehn hat die schnitte!!! versuche deine psychische schmerzen beim zeichnen oder bei irgendetwas was dir spaß macht verarbeiten. weil SVV (selbstverlezungs Verhalten) ist nicht gut damit fügst du dir zum teil noch mehr psychische schmerzen zu.
ich weis das es nicht einfach ist bei so was raus zukommen aber du schaftstes wenn du es nur selber willst..

hoffe du kommst aus den SVV raus

by
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Iven
BeitragVerfasst am: 12. Okt 2004, 04:41  Antworten mit Zitat
XtraX Katalog-Besitzer


Anmeldungsdatum: 11.02.2004
Beiträge: 63
Wohnort: Obing

Hi Lisa

Nunja kommt irgendwie blöd jetzt das ich schrieb hab ich das gefühl aber egal.

Lisa ich glaube ich hab die schon 1000 mal gesagt wen du hilfe brauchst dann meld dich bei mir. Vielleicht erwisch ich dich ja heute mittag am bahnhof. Dann reden wir mal wieder.
Aber ich find es einen ganz großen schritt von dir das du dich nach hilfe umsiehst. Das du mich nicht verlässt.

Egal was ist lisa du kannst immer zumir kommen.
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S-sense
BeitragVerfasst am: 12. Okt 2004, 10:30  Antworten mit Zitat
Admina


Anmeldungsdatum: 02.02.2004
Beiträge: 611

Hallo, Lisa!

Ich finde es gut, daß Du von Dir aus nach Hilfe fragst, bevor Du etwas tust, das nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Du siehst bereits an den vielen Reaktionen, daß Du nicht die einzige bist, der es so geht. Also verzweifel nicht, sondern versuche einen Weg da raus zu finden Ich weiß, daß das leichter gesagt ist als getan. Aber ich habe lange Zeit Onlineberatung gemacht, wo ich häufig mit diesem Problem konfrontiert war. Darum möchte ich Dir ein paar Zeilen dazu schreiben, in der Hoffnung, daß sie Dir weiter helfen:

Erst einmal ein paar Infos zu Borderline (auch Selbstverletzendes Verhalten = SVV genannt). Oft können Informationen darüber helfen, das Ganze besser einzuordnen.
Die Ursachen, warum ein Mensch sich selbst Verletzungen zu fügt, liegen meist in der Kindheit/Pubertät. Der häufigste Auslöser ist Vernachlässigung genauso wie ein Kindheitstrauma. Forscher fanden heraus, dass Opfer von sexuellem Missbrauch eher zum Messer greifen und je schwerer der Missbrauch war umso tiefer waren die Schnitte. Viele von den Menschen die sich selbst verletzen, haben in der Kindheit keinen sexuellen Missbrauch erlebt. Sie sind aber meist in einer krankmachenden Umgebung aufgewachsen.
Selbstverletzendes Verhalten (SVV) ist eine Verhaltensweise, die sich gegen den eigenen Körper richtet und ihn physisch und psychisch extrem reizen oder schädigen soll. Eine Handlung die meist absichtlich, aber nicht unbedingt bewusst geschieht.
Wenn Menschen sich selbst verletzen, dann tun sie dies aus dem Empfinden, die Verbindung und den Zugang zum eigenen Körper verloren zu haben und ihn nicht mehr zu spüren. Die Selbstschädigung stellt einen Bewältigungsmechansimus dar, der den Körper schnell beruhigt und Anspannung löst. Nach der Verletzung fühlt man sich schlecht und schuldig, was wieder zu Aggressionen gegen den eigenen Körper führen kann. Man befindet sich dann in einem Teufelskreis, der nur schwer zu verlassen ist.
Viele wissen gar nicht genau warum sie sich eigentlich selbst verletzen. Darum ist es wichtig, dass Du Dir Gedanken dazu machst, was in Deinem Leben nicht so läuft, wie Du es möchtest. Meistens sind negative Erlebnisse der Auslöser. Bereits um die Ursache herauszufinden, bietet sich ein Psychologe an, denn Psychologen kennen eher Mittel und Wege, Unbewusstes bewusst zu machen. Wenn Du den wahren Grund für das Schneiden kennst, weißt Du, welches Problem Du lösen musst, um Dich nicht mehr zu verletzen. Der Psychologe wird Dich auch hier sicherlich unterstützen, das Problem zu bekämpfen bzw. Therapiemöglichkeiten anbieten und Dich dabei begleiten. Je eher Du es angehst, desto besser ist es zu lösen. Drumherumkommen wirst Du jedoch wohl nicht, wenn Du wirklich damit aufhören möchtest.

Sollte Dir der Schritt zu einem Psychogen zu groß sein oder möchtest Du erst in Ruhe darüber nachdenken, bevor Du es vielleicht tust, möchte ich Dir ein paar Methoden nennen, durch die Du das Arme aufschneiden vielleicht bis dahin ersetzen kannst:

zum Beispiel:
· anstatt sich zu schneiden Eiswürfel gegen den Körper drücken
· ein kaltes Bad nehmen , sich kalt duschen
· Etwas scharfes essen - hineinbeißen in einen Pfefferoni, Zitrone, Grapefruit ...
· Mache etwas um dich abzureagieren, jedoch niemals gegen andere
Personen !
· Zerschneide eine Plastikflasche, ein Kleidungsstück, schneide einen
Fetzen anstelle dich selbst
· Schmeiße ein Kissen gegen die Wand
· Reiße Seiten aus einem alten Telefonbuch, zerreiße eine Zeitung
· Nehme ein Foto oder eine Zeichnung von dir
· markiere mit rotem Stift, was du vorhast zu tun. Zerschneide, oder zerreiße das Bild.
· Zerbreche Äste, die du findest
· schalte Musik zum Tanzen an
· tue dir etwas gutes mit einem warmen Kakao einem guten Buch
· kuschle dich zusammen nimm ein Kuscheltier
· mache was immer um dich sicherer und wohler zu fühlen
· lasse es angenehm duften z. b. Räucherstäbchen Duftkerzen,
Duftöle verdampfen
· schmiere Pflegecreme auf die Stellen wo du dich verletzen willst
· rufe einen Freund, eine Freundin an und rede nur das was du willst, wonach es dir ist
· Besuche einen Freund oder eine Freundin.
· Richte dir ein Tablett mit deinen Genussmitteln und begebe dich
damit zu Bett und schaue Fernsehen oder lese
· mache etwas was einen starken spürbaren Reiz auslöst
· schlage deine Hände mit einem Gummiband. Nimm ein kaltes Bad
· strample deine Füße auf den Boden
· beim Wunsch Blut zu sehen: Zeichne auf dir mit einem roten Filzstift Striche auf die Haut oder:
Nehme ein Fläschchen mit roter Lebensmittelfarbe und erwärme sie langsam indem du das Fläschchen in eine Tasse stellst und langsam warmes Wasser in die Tasse tropfen lässt. Nehme das Fläschchen und fahre langsam über die Stellen der Haut, die du zu ritzen vorhattest, - drücke das Fläschchen an die Haut so als ob du vorhättest dich zu ritzen.
Natürlich ist all das noch keine Lösung für Dich, aber kann Dir vielleicht vorrübergehend helfen, es zu lindern. Auf Dauer kommt wirklich nur professionelle Hilfe in Frage.

Neben der Internetseite http://de.geocities.com/angresc/frames.html
kann ich Dir noch ein paar Bücher zu dem Thema empfehlen, die gut sind und Dir in Deiner Situation vielleicht helfen:

Selbstverletzendes Verhaltenvon Ulrich Sachsse 19,90 €

Der Schmerz sitzt tiefer. Selbstverletzung verstehen und überwindenvon Steven Levenkron EUR 19,95

Hilfen für Menschen mit selbstverletzendem Verhalten Arbeitsbuchvon Mike Smith EUR 12,90

Selbstverletzendes Verhalten. Überlegungen, Fragen und Antwortenvon Ulrich Rohmann, Ulrich Elbing EUR 20,40

Rote Linien. von Brigitte. Blobel EUR 12,90

Selbstverletzung. 'Damit ich den inneren Schmerz nicht spüre'von Gerrilyn Smith, Dee Cox, Jacqui Saradjian EUR 14,90

Wenn Kinder Hand an sich legenvon Gunther Klosinski EUR 8,90

Ich blute, also bin ich. Selbstverletzung der Haut von Mädchen und jungen Frauenvon Kristin Teuber EUR 20,35

Und raus bist du. von Johanna Nilsson
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blackSee
BeitragVerfasst am: 18. Okt 2005, 15:11  Antworten mit Zitat
Claudy 666


Anmeldungsdatum: 18.10.2005
Beiträge: 17
Wohnort: Bielefeld

Ich ritze mich asuch oft...
oder versuche mich umzubringen.
Ritzen tu ich mich in die Oberschenkel, weil ich nicht will, das jemand sieht wie es mir geht und dann dumme fragen sellt oder mir gar "helfen" will.
Naja, ich bin ein wenig zu dumm mich unzubringen...

Meine letzten versuche waren einfach wegen dummheit vereitelt worden.
1. Ich wollt mir in den Kopf schiessen und habe die Waffe verzogen... Sprich nur gestriffen.
2. Wollte ne Rasierklinge schlucken... Naja, hab mir den Mund und Rachen aufgeschnitten, aber hab es nicht geschafft...

Ich weiss nicht...
Ich glaube es gibt etwas was mich hällt...
Etwas was mich hoffen lässt, das mein "Leben" "besser" wird...
Aber naja, diese Brücke werde ich bald trennen.
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S-sense
BeitragVerfasst am: 18. Okt 2005, 16:07  Antworten mit Zitat
Admina


Anmeldungsdatum: 02.02.2004
Beiträge: 611

Mit Sicherheit gibt es etwas, das Dich hält. Sonst hätte Dich nicht irgend etwas dazu veranlasst, im letzten Moment wegzuziehen. Ich würde es nicht Dummheit nennen - im Gegenteil. Diese Entscheidung ist so endgültig, dass man sie nicht übereilt treffen sollte.
Ich kenne 2 Personen, die Suizidversuche hatten, die sie überlebt haben. Beide sagen jetzt, Jahre später, dass sie froh sind, dass es damals nicht geklappt hat. Eine weitere Bekannte von mir kann das nicht mehr sagen. Bei ihr hat es "funktioniert" - leider! Ich frag mich, was sie heute sagen würden. Seitdem hat sich so vieles geändert.
Das Leben besteht nicht nur aus jetzt und den ersten Jahrzehnten. Es kommt noch so viel mehr. Da gibt es immer etwas, das einen irgendwann noch hier hält.



Der Tod dauert das ganze Leben und endet vermutlich dann, wenn er eintritt.
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Stryke
BeitragVerfasst am: 18. Okt 2005, 20:23  Antworten mit Zitat
Freizeit-Gote


Anmeldungsdatum: 15.03.2005
Beiträge: 126
Wohnort: Rorschacherberg

Ich finde man sollte in Geburt und Tod nicht eingreifen. Mann kann nicht selber bestimmen wann man kommt und geht. Das regelt eine höhere Macht.
Es ist auch ein Faustschlag an die Eltern, wenn sie einem wirklich lieben, wenn man sich umbringen will. Irgendwie ist dies undankbar. Es ist undankbar an diejenigen Menschen, denen es auch schlecht geht. Dass man einfach weggehen will und dies nicht durchsteht. Ich finde, man muss bis zum letzten Atemzug kämpfen und wenn man es erfolgreich durchsteht, dann ist man stolz. Es gibt immer schöne Momente im Leben, aber man ignoriert sie oft! Sehr sehr oft! Obwohl es vor den Füssen liegt, man will es auch nicht. Ich hab viel erlebt bei Menschen, die Leiden wollen!
Sie sagen zwar: Ich will dass diese Scheisse aufhört, aber wenn sie die Gelegenheit hätten, dann wollen sie nicht. Also ist nicht die Welt schuld an ihrem Übel, sondern sie selber, weil sie sich liebend gerne selber zerstören. Und das tut weh, wenn man solche Menschen um einen hat und man nicht helfen kann, weil sie nicht wollen dass man ihnen hilft.

Suizid müsste überdacht werden, weil es immer jemanden gibt, der um einen trauert. Und ich finde es grässlich für die Personen die zurück bleiben. Schwestern, Eltern, Haustiere, egal wer. Wenn man sich nicht selbst retten kann, könnte man andere unterstützen und darin die Erfüllung des Lebens finden.
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S-sense
BeitragVerfasst am: 19. Okt 2005, 10:02  Antworten mit Zitat
Admina


Anmeldungsdatum: 02.02.2004
Beiträge: 611

Ja, da hast Du recht. Der Tod ist immer am schlimmste für die, die zurück bleiben.


Der Tod dauert das ganze Leben und endet vermutlich dann, wenn er eintritt.
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