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Verfasst am:
26. Okt 2005, 11:23
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Admina
Anmeldungsdatum: 02.02.2004
Beiträge: 612
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Der Meinung bin ich nicht. In Psychiatrien werden nicht nur Medikamente verabreicht, um Menschen ruhig zu stellen. Wenn Medikamente eingesetzt werden, dann um den Patienten überhaupt in den Zustand zu bringen, dass man das Krankheitsbild therapieren kann. Medikamente sind ja nur Körperreaktionen, die Psychiatrie hingegen will ja an der Psyche arbeiten und nicht medikamentös Symptome löschen. Oft sind Medikamente die Basis, dass sich Patienten überhaupt wieder wohl fühlen und sich auf ein Gespräch einlassen können. Ein Psychiater kann mehr als nur gute Ratschläge geben. Er kann sehr wohl heilen. Wäre das nicht so, würde nicht über Jahrzehnte hinweg Geld dafür "rausgeschmissen". Er weiss, wie die menschliche Psyche aufgebaut ist, erkennt "defekte" Stellen und weiss, wie sie "repariert" werden können, weil er die Mittel dazu hat (damit sind nicht die Medikamente, sondern das Wissen gemeint). Das hört sich jetzt alles nach Autowerkstatt an, ich weiss aber man kann es tatsächlich übertragen. Ich hab keine Ahnung von Autos. Aber wenn ich es zum Mechaniker bringe, weiß der sofort, woher das Problem kommt, wie es sich auswirkt und wo er ansetzen muss, um es wieder in Ordnung zu bringen. Das kann man selber oft nicht, auch wenn das Problem offenschtlich ist.
Was den gesunden Menschenverstand angeht: SVV-Patienten haben oft nicht die Einstellung, dass SVV nicht gut ist. Es hat auch Vorteile für die Betroffenen, denn sonst würden sie es ja gar nicht tun. Der körperliche Schmerz hilft, den seelischen Schmerz zu überschatten. Und das ist oft leichter zu ertragen, weil man ihn sehen kann, weiss woher er kommt und ihn kontrollieren kann. Ein Psychologe kann genau das mit dem seelischen Schmerz ebenfalls. Und darum kann er helfen. Denn wenn dieser seelische Schmerz verarbeitet ist, ist es gar nicht mehr nötig, Medikamente zu bekommen, weil die Symptome dann nicht mehr da, nicht mehr nötig sind.
Zitat: Sprecheh kann positive Wirkung haben. Oder die Wut aufschreiben, auf Tonband aufnehmen, übermässig Sport treiben, einen Boxsach kaufen, wenn man sich zerstören will, dann schlägt man auf den Boxsack. etc.
Auch das sind Methoden von Psychologen. Wie gesagt: Medikamente sind nicht das einzige Werkzeug in Psychiatrien. Sonst wären es ja Ärzte und keine Psychologen.  |
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Verfasst am:
28. Okt 2005, 15:11
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Claudy 666
Anmeldungsdatum: 18.10.2005
Beiträge: 17
Wohnort: Bielefeld
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Ich meine ja auch nicht, das er sie einweisen lassen soll.
Mir haben die Ärzte schon gut geholfen... Auch wenn ich ihn mitlerweile hasse und es ihm niemals sagen würde... es hilft. Auch wenn er mich nicht versteht und ich weiss, das er mich manipuliert um mir "schöne" seiten im leben näher zu bringen es hilft allein die vorstellung, das er mit dem was er sagt recht hat und mich nicht belügt. allein die vorstellung, das es wieder gut werden kann beruhigt mich und ich glaube, das es bei ihr auch geht.
und ich glaube sie würde sich allein über den gedanken freuen...
Auch wenn das Leben nie so wird reicht es davon zu träumen um wenigstens für eine kurze zeit den schmerz zü überdecken... Wie beim ritzen nur bleiben keine narben davon sondern es verschwinden eher welche...
Arg, ich weiss selbst nicht richtig, wie ich es erklären soll...
ich rede wieder wirres zeug, sorry ^^ |
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